Mat Mag - Bonus

Geschichte des Mat Mags

Im Frühling 1984 absolvierte ich die RS als Artillerie-Uebermittler und wurde an SE-227 und SE-412 ausgebildet. Obwohl ich später in die Sanität umgeteilt wurde, ist doch etwas  hängen geblieben: Irgendwann um die Jahrtausendwende, noch immer von der Technik fasziniert, konnte ich diese Geräte kaufen. Es folgten Feldtelefone und auch ziviles Telefoniematerial. 

 

2006 war mir ein Jahr Arbeitslosigkeit beschert. Gleichzeitig wurde in einer familieneigenen Liegenschaft ein Büro- und Lagerraum frei, endlich Zeit für etwas Sinnvolles und Platz für meine Sammlung - und eine private Bar. Sie bekam den Namen Mat Mag, militärische Abkürzung für Materialmagazin. Im grösseren Raum die Bar mit Militärmaterial geschmückt, im anderen die Telefonsammlung.  Beide gespickt mit Spielautomaten. Auf der Bar und den Stehtischen waren je  ein Telefon, verbunden mit einer Kleinzentrale. So konnte man einander anrufen wie einst im Restaurant Walfisch. Es fanden einige wilde Partys statt.

Bei mir entwickelte sich indessen eine Sammelwut. Die Räume und später noch zwei Garagen füllten sich, bis sie nicht mehr begehbar waren. Für Partys und auch die Pflege der Sammlung war keine Zeit. 

Auf Ende 2022 wurde ich frühpensioniert. Ich hatte wieder Zeit und konnte endlich meinen Traum verwirklichen, ein kleines privates Museum einzurichten. Die engen Platzverhältnisse sind geblieben. Der ganze zivile Teil, Doubletten und ausländisches Material wurde verscherbelt, vieles entsorgt. Auf das Wesentliche konzentriert, zeigt sich heute ein aussagekräftiges Museum.