Mat Mag - Virtueller Museumsrundgang

Telefonie
1934 bis 1947

Technologiewandel vor dem 2. Weltkrieg bis in die ersten Nachkriegsjahre

Das Armeetelefon 32 (siehe letzte Epoche) war eine solide Grundlage für die Kriegsjahre. Jetzt mussten aber noch Vermittlungsmaterial und Apparate für spezielle Anwendungen beschafft werden. 1941 und 1947 kamen noch modernere Feldtelefone hinzu. Ebenfalls 1947 wurde eine verbesserte Neuauflage des Armeetelefons produziert.

Im Bereich Telegraphie wurden erste Fernschreiber beschafft. Der Schreibtelegraph 34 und die Systeme Hell-Schreiber fehlen leider in der Sammlung. Enorm wichtig wurde auch die Verschlüsselung der Meldungen. Mit der Chiffriermaschine Enigma, welche als Exportversion auch von der Schweizer Armee beschafft wurde, haben die Deutschen eine bittere Erfahrung gemacht. Zellweger Uster entwickelte 1945 eine "Neue Maschine", die im Gegensatz zur Enigma nie geknackt werden konnte. 

 

Für die Exponat-Felder unten gilt: Ein Klick auf das Bild zeigt dieses in voller Grösse, ein Klick auf das Wiki-W (oranger Button) zeigt die Detailseite im Sammlungskatalog. Dort sind auch weitere Bilder zu finden.

S-36

beschafft ab1936

Feldtelefon zu Werkzeugkoffer für

FTg Of in Eschenholzkasten mit Induktor und Nummernschalter

Pi Zen 37

von Albiswerk

beschafft 673 Stk. ab 1937

Tragbarer Vermittler für 10 LB-Teilnehmer, Fallklappen, ext. Batterie

 

Vermittlungskästchen 38

von Albiswerk

beschafft 13'011 Stk. ab 1938

 

Vermittlerelement mit Schauzeichen in Ledertasche, anreihbar zu Kleinzentrale (s.a. VKZ 44 weiter unten)

Gusskastenzentrale 39/8

von Albiswerk

beschafft 400 Stk. ab 1939

Vermittler für Wandmontage in Festungswerken

für 8 Teilnehmer (es wurden auch 120 Stk. mit 12 Anschlüssen gebaut)

Spleissertelefon 40

von Albiswerk

beschafft ab 1940

Telefon in grauem Holzgehäuse mit Induktor, Nummernschalter und Prüfsummer

GFhr-Telefon 35/40

von Albiswerk

beschafft 124 Stk. (Mod. 40) ab 1935

Endgerät für Geschützführer, Holzkiste mit Kabelrolle, Feldelementen und Lärmsprechgarnitur (unterschiedlich in Mod. 35 und 40), keine Rufeinrichtung

Feldtelefon 41

von Autophon, beschafft Typ A: 636 Stk. ab 1941

Typ B: 264 Stk. 1946

Feldtelefon in Ledertasche mit Vermittlerklinken

Typ A: Alu-Chassis

Typ B: Stahlchassis, mit Deckel verb.

VKZ 44

von Gfeller

beschafft 474 Stk. ab 1944

Holzgehäuse zur Aufnahme von max. 7 Vermittlungskästchen +

1 Alarmkästchen,  mit Kabel zu Linienanschlusskasten

Feldtelephon 47

von Autophon

beschafft 570 Stk. ab 1947

Telefon in Ledergehäuse.

Ruftrompete, später Induktor

Armeetelephon 47

von Albiswerk

beschafft 4'195 Stk. ab 1947

Telefon in Holzgehäuse auf Basis

Atf 32

2 Vermittlerklinken, Induktor

ETK 47

von Gretener 

beschafft 250 Stk. ab 1947

Einton-Kombinationsschreiber mit Streifen-Textdrucker konzipiert für Funk-Telegraphie

NEMA

von Zellweger

beschafft 640 Stk. ab 1947

Elektromechanische Chiffriermaschine

mit externem Lampenfeld

Polyalphabetische Substitution